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FAQ Frequently Asked Questions |
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Die häufigst gestellten Fragen und die Antworten... |
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Was fragen die Probanden (Personen die Urinkontrollen vorlegen sollen) |
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Wie lange ist THC (Cannabis) im Urin nachweisbar?: Das hängt natürlich davon ab wie lange man Cannabis regelmäßig konsumiert hat. THC, der Wirkstoff der Cannabispflanze ist lipophil und lagert sich deshalb im Fettgewebe ab. Da dieses Gewebe sich ständig auf und abbaut kommt es zu einer verzögerten Ausscheidung. Wird Cannabis nur selten konsumiert, scheidet der Körper die Substanzen schnell wieder aus. Nach einigen Tagen sollte kein Nachweis mehr möglich sein. Wird hingegen regelmäßig konsumiert können die Urinproben mehrere Wochen lang positiv sein (6-8 Wochen, bei exzessivem Gebrauch mehrere Monate). |
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Kann man was tun, damit ich schneller "negativ" bin?: Man kann diese Zeit eventuell durch vermehrtes Trinken, Sauna und Sport etwas verkürzen. Vom Gebrauch von entwässernden Medikamenten rate ich ab. Dies kann unter Umständen gefährlich sein. |
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Diese ärztliche Untersuchung im Gutachten, was wird da eigentlich gemacht?: Nur die Ruhe. Dies ist kein psychologisches Gutachten. Im ärztlichen Gutachten nach der FeV muss Sie der Gutachter natürlich gesehen haben. Er wird sich mit kleinen Tests über Ihren gesundheitlich Zustand ein Bild machen. Er wird Sie auf Spuren von Drogenmissbrauch hin untersuchen. |
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Das Gutachten kostet soviel Geld, warum?: Das Gutachten und die Drogenscreenings sind keine Standarduntersuchung wie wenn Ihr Hausarzt vielleicht Ihr Blut bei uns untersuchen lässt. Das ganze Verfahren ist zeitaufwendig und kostenintensiv. Trotzdem sind wir in der Lage diese zu einem angemessenen Preis anbieten zu können. Leider möchte der Staat an Ihrem Gutachten auch noch 19% verdienen. |
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Kann ich vielleicht in Raten bezahlen?: Sie brauchen nicht unbedingt sofort alles zu bezahlen. Die Kosten für eine Untersuchung können Sie zeitweise sozusagen "anschreiben" lassen. |
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Warum muss ich eigentlich ein Gutachten erstellen lassen?: Das fragen Sie mich? Nun, ich kenne Ihre Geschichte nicht. Ich kann nur sagen, dass die Führerscheinstelle ein Gutachten verlangen kann, wenn Bedenken an Ihrer Fahreignung bestehen. Drogenkonsum ist nicht vereinbar mit dem Führen eines Fahrzeuges! In manchen Fällen kann es schon reichen, wenn bei einer Personenkontrolle verdächtige Utensilien aufgefunden werden (Longpapers, Wasserpfeife ect.). Auch wenn diese Tatsachen nicht strafrechtlich verfolgt werden, der Verdacht auf Drogenmissbrauch liegt auf der Hand und wird von den Behörden zum Anlass genommen Sie zu überprüfen. Wenn Sie nichts zu verheimlichen haben und Sie kooperativ an der Erstellung des Gutachtens mitarbeiten, haben Sie die Angelegenheit in etwa 6 Monaten überstanden. |
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Fragen die mir schon öfter von besorgten Eltern gestellt worden sind |
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Ich habe bemerkt, dass mein Kind Marihuana raucht. Ist das schlimm?: Ich finde diese Frage recht schwer zu beantworten. Sehr viele junge Menschen konsumieren mehr oder weniger oft Cannabis . Ein gelegentlicher Joint wird wohl kaum einen körperlichen Schaden verursachen. Ich bewerte Cannabis nicht als Einstiegsdroge, es sei denn die Person ist psychisch labil. Ich weise jedoch darauf hin, dass übermäßiger, chronischer Konsum die Persönlichkeit verändern kann. Wichtig zu wissen ist auch, dass der Gebrauch von Cannabis zwar von der strafrechtlichen Seite kein Problem darstellt, jedoch ein regelmäßiger Cannabiskonsum nach der Fahrerlaubnisverordnung die Fahrtüchtigkeit in Frage stellt. Angesichts der Wichtigkeit des Führerscheins ist dies vielleicht abschreckend genug. Sprechen Sie mit Ihrem Kind. Seien Sie offen und fragen Sie nach anderen Drogen: Amphetamin (Speed), Methamphetamin , XTC (Ecstasy) und LSD (Trips). Diese Drogen gelten in der Szene als harmlos, sind jedoch gesundheitsschädlich, mitunter sogar lebensgefährlich. Auch schon beim ersten Versuch! |
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Mein Sohn soll seinen Führerschein bekommen und jetzt muss er noch dieses Gutachten vorlegen. Kann man da was machen, damit es schneller geht?: Das Gutachten benötigt einen gewissen Zeitraum um eine Drogenabstinenz zu beweisen. Wir können uns bemühen den Termin für die Untersuchung möglichst günstig zu legen. Die Einbestellungen zu den Drogenscreenings sind eben zufällig. Da kann man nichts machen. Nach Abschluss aller Untersuchungen wird das Gutachten geschrieben und schnellstmöglich dem Probanden zugeschickt, damit er dieses bei der Behörde vorlegen kann. |
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Was fragen Ärzte, Anwälte, Bewährungshelfer und Psychologen |
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Was ist besser. Drogenscreening aus Urin oder Blut?: In aller Regel ist das Untersuchungsmaterial Urin dem Blut vorzuziehen. Zum ersten sind alle Standardscreeningmethoden auf Urin abgestimmt. Es sind im Labor erst mal keine Probenvorbereitungen nötig. Wir führen täglich diese Untersuchungen durch. Für das Serum-Screening sind Aufbereitungen nötig. Diese Untersuchungen werden nicht täglich durchgeführt. Zweiter und wichtiger Punkt sind die Nachweiszeiten. Im Urin sind die Metaboliten der meisten Drogen länger nachweisbar als im Blut (siehe Tabelle). Wir sind in der Lage die im Screeningtest positiven Befunde umgehend zum Beispiel mit GC/MS über Nacht oder am nächsten Vormittag zu bestätigen. Auch ein positives Screening dauert somit in der Regel nur 2 Tage. Ausnahmen:
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Wie viel Untersuchungsmaterial benötigt man für ein Drogenscreening?: 20-30ml Urin sind normalerweise ausreichend, selbst wenn einige positive Ergebnisse bestätigt werden müssen. Für ein Serumscreening hätten wir gerne 2-3 Vollblutröhrchen. Natürlich versuchen wir auch mit weniger Material auszukommen. |
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Wie lange sind Drogen im Urin nachweisbar?: Das ist von Art und Weise des Konsums abhängig. Es gibt Literaturwerte und Erfahrungswerte (siehe Tabelle). |
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